Die langsamste Gangart bei Pferden

Ja, wo laufen sie denn? Das Pferd beherrscht bekanntlich vor allem drei unterschiedliche Gangarten und sie alle zeigen die Geschwindigkeit des Tieres an. Die langsamste dabei ist der Schritt. Hier setzt das Ross zunächst den rechten Vorderhuf, danach den linken Vorderhuf, dann den rechten Hinterhuf und schließlich den linken Hinterhuf auf, was sich im steten Wechsel vollzieht und das Pferd in Bewegung hält. Beim oder im Schritt befinden sich immer zwei oder auch drei Hufe des Pferdes auf dem Boden.

Die langsamste Gangart bei Pferden

Weiter unterscheidet der Schritt noch zwischen dem langen Schritt mit den vollkommen hingegebenen Zügeln und dem versammelten Schritt am Zügel. Der Schritt findet beim natürlichen Auslauf des Pferdes genauso Anwendung wie auch beim Dressurreiten oder dem simplen Ausritt, bei dem das Ross unterschiedliche Steigungen und Wege zu bewältigen hat.

Außerdem finden sich hier noch weitere Gangarten, wobei neben Tölt, Rack, Toss oder Trott vor allem der Trab beziehungsweise das Traben und der Galopp die bekanntesten sind. Läuft das Pferd im Trab, so werden die diagonal zu einer befindlichen Beinpaare im Zweier – Takt zur gleichen Zeit nach vorne bewegt. Das Ross schwebt dabei für einen kurzen Moment und steht mit allen vier Beinen tatsächlich in der Luft! Es gibt den Arbeitstrab, den Mitteltrab, den versammelten Trab und den entsprechend schnelleren starken Trab. Auch zwischen leichtem und ausgemessenem Trab wird unterschied. Der Galopp hingegen, seines Zeichens die schnellste Gangart beim Pferd, vollzieht sich im Dreier – Takt und kennzeichnet eine Sprungfolge. Stets befinden sich zwei Beine der gleichen Körperseite vor dem eigentlichen Auftreten vorn und auch hier ist eine Schwebephase vorhanden. Der Galopp ist sehr einfach und schnell durch den akustisch vernehmbaren Dreier – Takt erkennbar und er gliedert sich in versammelten Galopp, den Mittelgalopp und den starken Galopp, der das sehr schnell sich fortbewegende Ross kennzeichnet.

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