Die tiefste Meeresstelle auf Erden

Beim Marianengraben, der tiefsten Meeresstelle und dem tiefsten Punkt auf unserem Planeten, handelt es sich um eine Tiefseerinne im westlichen Teil des Stillen beziehungsweise Pazfischen Ozeans.

Die Messung mit dem Lot ergäbe inmitten des Grabens  eine Maximaltiefe von 11.034 Meter und die Rinne als Ganzes weist eine Gesamtlänge von rund 2.500 Kilometer auf. Wer es wagt und bis auf die etwa 11 Kilometer Tiefe hinabtaucht, den erwartet ein immenser Druck von 1070 bar.

Die tiefste Meeresstelle auf Erden Marianengraben

Die erste Lotung an dieser Stelle fand 1899 statt und mit Hilfe eines Drahtseiles wurden 9.660 Meter gemessen. Später vermaßen verschiedene Forschungsschiffe durch Echo – Lotung die Region genauer und 1957 gelang es sowjetischen Tauchleuten, mit ihrem Lot bis zum genannten Rekordpunkt vorzustoßen, weshalb dieser Punkt oft auch als Witjastief bezeichnet wird.

Anfang der 1960er Jahre stiegen Forscher mit einem Boot hinab und erreichte die Rinne bis auf wenige Meter. Seitdem ist der Marianengraben immer wieder auf das Interesse von Wissenschaftlern, Militärs und Privatleuten gestoßen. Erst kürzlich machte hier der Regisseur James Cameron mit einem speziell umgebauten U-Boot spektakuläre Aufnahmen von der Tiefsee und es wurde auch eine zunehmend genauere Kartographierung des Gebiets erreicht. Cameron war im Übrigen erst der dritte Mensch überhaupt, dem dieser Tauchgang gelang und seine rund 3 Stunden Filmmaterial sind somit wirklich unvergleichlich.

Sonderliche Entdeckungen hat die Erforschung aber kaum gebracht, denn man fand weder Schwimmsaurier noch Kraken aus den Büchern von Jules Verne. Dafür jedoch beherbergt der Graben auch in größter Tiefe noch so manche Lebensform, was gerade für die Erforschung von Leben auf anderen Planeten und unter ähnlich extremen Bedingungen von Bedeutung ist.

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