Der größte Planet im Sonnensystem

Ein Rekord, über den wir schon in der Schule lernen und der uns trotzdem immer wieder in Erstaunen versetzt: Mit einem am Äquator erfassten Durchmesser von 143.000 Kilometern ist Jupiter, dieser rötlich schimmernde Gasriese, der größte Planet in unserem Sonnensystem. Im Schnitt  778 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt, ist der nach dem römischen Hauptgott benannte Gigant der fünfte Planet im System und im Gegensatz zur Erde oder auch Mars, Venus und Merkur weist Jupiter keine feste Oberfläche auf.

Der größte Planet im Sonnensystem im Vergleich zur Erde

Zumindest ist davon auszugehen, denn der Riese hat wie die anderen „äußeren Planeten“ wie Saturn, Uranus und Neptun bis weit in den Kern hinein nur Gas zu bieten und es ist quasi unmöglich, dort mit einem Raumschiff zu landen. Freilich ist der Anblick, den uns heute die modernsten Teleskope und vor Jahrzehnten die berühmten Voyager – Sonden lieferten, fantastisch, denn Jupiter liegt unmittelbar hinter einem Asteroidengürtel, welcher sich um die Sonne schlängelt und da der größte Planet im System zudem als Gasriese ständig in Bewegung ist, finden sich auf seiner Oberfläche Flecken, die gigantische Stürme bedeuten.

Am Nachthimmel ist Jupiter einer der hellsten Punkte überhaupt und schon aufgrund seiner Größe könnte er, einen anderen Aufbau natürlich vorausgesetzt, an anderer Stelle beinahe als Sonne durchgehen. Unseren Stern jedoch umkreist er zuverlässig auf einer Umlaufbahn mit der Exzentrität von 0,0489 und seine Masse ist im Ganzen das 2,5 fache aller anderen Planeten zusammen! Unsere Erde jedenfalls müsste 318 Mal ihre Masse aufwenden, um die Maße Jupiters zu erreichen.

Dafür hat er aber keine Atmosphäre, keine feste Oberfläche, sondern wandelt sich strukturell von der Oberfläche zum Kern von einem gasförmigen hin zu einem wahrscheinlich sehr flüssigen Planeten, auf dem extreme Bedingungen herrschen und der sich weder für Leben noch den Aufbau einer Station eignet.

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